Hack like a triver

Hack like a triver

Erfolgreiche Teilnahme des trive.me-Teams am Hackathon „Bosch Connected Experience“

„Providing a seamless parking experience using iota“. Wir stehen auf der Bühne, etwa hundert genauso engagierte und aufgeregte Hacker, Designer und Coder hören uns gespannt zu. Gerade pitchen wir unseren innerhalb von nicht einmal 24 Stunden entstandenen Prototypen nebst dazu entwickelten Business Model. Im Hintergrund läuft jetzt das Video, welches unsere Software in Aktion zeigt – auf dem Display im von Bosch zur Verfügung gestellten Jaguar. Wir alle sind erschöpft, aber stolz.


Triver beim Hackathon auf der #BCW18 (Bosch Connected World 2018) in Berlin.

Challenge: Connected Mobility

Wie kam es zu dieser Situation? Vom 20. Bis zum 22. Februar waren wir zum ersten Mal auf einem Hackathon und ich dufte als Werkstudentin mittendrin sein. Der von Bosch veranstaltete Hackathon fand unter dem klangvollen Namen Connected Experience in Berlin statt. Es gab 5 Challenges zur Auswahl unter denen sich die Hack-Teams, bestehend aus ca. 800 Software-Entwicklern, UX Designer und Produktentwicklern, verteilten. Wir nahmen an der Connected Mobility – Challenge teil.

Der Hackathon fand im Kontext der sogenannten Bosch Connected World statt, einem Zusammenschluss aus Konferenz, Ausstellung und eben jenen 5 Hack-Challenges. Alles mit dem Schwerpunkt IoT und vernetzte Welt/vernetztes Leben.
Dementsprechend konnten die triver, wenn auch nur in ihren kurzen Hack-Pausen, Vorträgen sehr prominenter Referenten wie zum Beispiel Dr. Dieter Zetsches lauschen, oder Stände der wichtigsten Player in der deutschen IoT-Branche oder auch aufstrebender Start-Ups besuchen. Und obendrein wurden alle Teilnehmer mit tollen und gesunden Essen versorgt. Neben jeder Menge kostenlosem Matecgab es ebenso super gesunde Detox-Säfte und Smoothies um die Hacker gut mit Nervennahrung zu versorgen.

Von der Idee zum Prototyp in 24 Stunden

Selbst als die Tore von der Connected World Location am ersten Tag schließen, hält uns das nicht auf, weiter an der Idee für unseren Prototyp zu schmieden. In der Hotelbar sitzen wir noch bis spät in die Nacht hinein, um unsere Idee für den Start des Programmierens am nächsten Morgen fertig zu bekommen. Die Nächte allgemein waren an allen 3 Tagen sehr kurz, wer ausschlafen will ist an einem Hackathon fehl am Platz.

Nach etwas längerem Überlegen entschließen wir uns, unser aktuelles Produkt trive.park weiterzuentwickeln.
Schnell entschließen wir uns mit der aufstrebenden Technologie IOTA zu arbeiten, einer Erweiterung der Blockchain-Technologie mithilfe derer Maschinen untereinander kommunizieren können. Dazu kommt eine Android-Applikation, die den Vorgang für den Nutzer, in dem Fall den Autofahrer, über die Vorgänge informiert und die später über die mySpin-SDK ins Auto eingebunden werden soll.
Diese Anwendung soll nun dafür sorgen, dass bei Vorfahren eines Autos vor eine Parkschranke, das Auto automatisch identifiziert wird, durch einen Verifizierungsprozess die Schranke ebenso automatisch geöffnet wird und bei Verlassen des Parkhauses der korrekte Betrag an den Parkhaus-Besitzer übermittelt wird – ohne dass der Nutzer dabei eine Handbewegung tätigen muss. Die Maschinen erledigen dies komplett autonom für den Autofahrer. Also, wenn das nicht nach Zukunft klingt!

Die Zeit rennt und die Nächte werden länger

Unsere Anfangseuphorie wird zunächst durch die immer weniger werdende Zeit gedämpft, aber: Fast mit Punktladung wird unser Prototyp fertig und läuft im von Bosch gestellten Smart Car. Selbst der Hack-Coach von Bosch ist begeistert. „trive.me, trive.me!“ ruft er kurz und freudig. Das hört man doch immer gerne. Nun ist es Zeit unsere Ergebnisse zu präsentieren.

Stunde der Wahrheit – Unser Pitch mit anschließender Fragenrunde

Auf unseren Pitch folgen viele Fragen, die Coder-Gemeinde ist dabei vor allem an der Nutzung der IOTA-Technologie interessiert. Außerdem haben wir es geschafft die mySpin-SDK von Bosch zu nutzen und damit die Anwendung in das HMI des Bosch-Cars zu integrieren. Eine Leistung, die in der kurzen Zeit nicht selbstverständlich ist, vor allem da IOTA und die BOSCH-SDK beides Neuland für unsere Software-Entwickler waren.
Zum Abschluss der Pitches kommen daher auch alle triver auf die Bühne. Denn die Arbeit war eine tolle Teamleistung, dass sollte auch auf der Bühne gewürdigt werden.
Kurz nach den Pitches der 16 Teams schließt sich die Bewertung an, jeder Teilnehmen hat eine Stimme, die er oder sie an seinen Favoriten vergeben kann.
Gewonnen haben wir den Hackathon zwar nicht, dafür aber eine Menge Erfahrung, insbesondere wie es ist unter Hochdruck zu arbeiten und natürlich viel Teamgeist, denn so ein Erlebnis schweißt zusammen. Auch unsere Standorte München und Fulda sind beim gemeinsamen Coden, Ideen entwicklen und Präsentieren näher zusammengerückt.
Ebenso waren die Bosch-Experten von unserer Idee und tollen Umsetzung angetan und teilten unsere Leistung z.B. auf ihren Twitter-Kanälen.

Eine inspirierende Erfahrung

Unser Backend-Entwickler Shadi fasste das Erlebnis sehr treffend zusammen:
„Es war eine inspirierende Erfahrung, umgeben zu sein von dem Spirit der Experten sowie der vielen jungen und innovativen Menschen, die Spaß an neuen Technologien und deren Anwendung haben – diese Energie nimmt man von so einem Hackathon mit und gibt sie auch an die Kollegen bei trive.me weiter.“

26. Februar, 2018|Kategorien: Automotive, Future, Highlight, Trends|0 Kommentare

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