Realisierung eines M2M-Payment-Systems mit „IOTA“ am BCX18-Hackathon

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Realisierung eines M2M-Payment-Systems mit „IOTA“ am BCX18-Hackathon

IOTA zur direkten Kommunikation und Bezahlung zwischen Smart Devices am Beispiel trive.park

Hi, mein Name ist Shadi. Ich war ein Teil unseres Teams beim Hackathon der „Bosch Connected World“. Im Folgenden möchte ich euch kurz ein paar technische Details meiner Aufgaben dort näher bringen.
Bei trive.me bin ich als Senior Full Stack Developer angestellt und arbeite normalerweise an unseren Produkten und Kundenprojekten. Vom 20.02. bis 22.02.2018 tauschte ich aber meinen Arbeitsplatz in unserem Büro gegen einen langen Tisch auf einem Hackathon in Berlin, dem #BCX18.


Live-Demo einer IOTA-Transaktion beim Pitch auf der #BCW18 (Bosch Connected World 2018) in Berlin.

Am ersten Tag wurde die Nacht lang – voller Diskussionen über Ideen, Visionen, Missionen, User-Problemen und Technologien. Am Ende entschieden wir uns dazu, die Vorteile der zukunftsweisenden Technologie IOTA mit unserem vorhandenen Produkt trive.park zu kombinieren.

IOTA ist zur Zeit eines der vielversprechendsten, interessantesten und spannendsten Projekte in der Kryptowelt

Die Idee war, dass der User in Zukunft nicht mehr selbst den Parkplatz suchen muss, sondern die Smart Devices (die Schranke im Parkhaus und das Connected Car) auf Basis der IOTA-Technologie direkt miteinander kommunizieren (M2M-Kommunikation) und den gesamten Parkprozess organisieren sowie abwickeln können.

Die Kombination von trive.park und IOTA ermöglicht ein direktes Machine-to-Machine-Payment

Konkret bedeutet das, dass das Fahrzeug dem Fahrer aus der trive.park Datenbank geeignete Parkhäuser in der Umgebung sucht. Nachdem der Fahrer sich für eines entschieden hat und am Parkhaus angekommen ist, erhält er automatisch Zugang, die Schranke öffnet sich und er bekommt Informationen über den optimalen verfügbaren Parkplatz. Sobald der Fahrer im Fahrzeug das Parkhaus verlässt, wird für die konkrete Parkdauer eine Abrechnungsinformation angezeigt – die Gebühren werden automatisiert bezahlt.

Als Backend Software Entwickler war meine Aufgabe, die Anbindung der IOTA API (Schnittstelle) an trive.park herzustellen.

Um dies zu ermöglichen, habe ich die IOTA API genau unter die Lupe genommen und studiert. Das Open-Source Projekt „IOTA“ stellt uns Entwicklern dazu derzeit drei Client-Bibliotheken mit drei unterschiedlichen Programmiersprachen zur Verfügung: Javascript, Python und Java.

Laut des IOTA Developer Hubs ist die ausgereifteste Bibliothek die Javascript-API, gefolgt von Java und Python. Uns wurden von den IOTA Core Developern vor Ort  empfohlen, eine der ersten zwei Bibliotheken beim Hackathon zu werden.

Auf Basis der IOTA Empfehlung haben wir die Javascript-Bibliothek verwendet. Zusammen mit meinem Freund und Kollegen Dr. Kassem Abdallah konnte ich in den 1,5 Tagen, die uns blieben, sehr viele Tasks implementieren. Dazu zählten:

  • IOTA Seed erstellen und aufbewahren
  •  IOTA Adresse generieren
  • Transaktionen verifizieren
  • Transaktionen (Überweisungen) ausführen
  • Transaktionen (Überweisungen) überprüfen

Steile Lernkurve dank des Know Hows und der Hilfsbereitschaft der Vor-Ort-Experten

Die Vielzahl an Aufgaben konnten wir in dieser kurzen Zeit nur schaffen, da wir wirklich tolle und kurzfristige Unterstützung durch Face-2-Face-Kontakte mit dem IOTA-Team hatten. Auch wenn die offizielle Dokumentation noch nicht vollständig ist, hatten die Experten bei aufkommenden Fragen und Problemstellungen immer eine nützliche Antwort parat. An dieser Stelle daher nochmals vielen Dank für die Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit.

Wer sich für weitere technische Details interessiert, kann dies im teils sehr technischen Abstract nachlesen: https://iota.readme.io/.

Auch wenn man durchaus gemerkt hat, dass die APIs noch den einen oder anderen Fehler beinhalten, war es sehr spannend mit der IOTA-Technologie zu arbeiten und ihre Mehrwerte zu verstehen.

Für mich persönlich war es eine inspirierende Erfahrung. Umgeben zu sein von dem Spirit der Experten sowie der vielen jungen und innovativen Menschen, die Spaß an neuen Technologien und deren Anwendung haben, erzeugt viel Energie und Motivation – diese Energie nimmt man von so einem Hackathon mit und gibt sie auch an die Kollegen bei trive.me weiter.

15. März, 2018|Kategorien: Automotive, Future, Highlight, Trends|0 Kommentare

Über den Autor:

Shadi Aburok
Shadi ist einer unserer Full Stack Developer. Er übernimmt bei uns Verantwortung von der Konzeption bis zur Markteinführung der serverseitigen Implementierung und kümmert sich ebenfalls um die Frontent-Entwicklung auf Web-Basis. Mit seiner Affinität zum Testen neuster Technologien, verpasst er in seinen Bereichen keinen Trend.
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