Geballte Startup-Power für die Mobilität von morgen

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Geballte Startup-Power für die Mobilität von morgen

28 Startups zeigen beim 2. Expo Day von STARTUP AUTOBAHN ihr Können

Am 25. Juli 2017 war ich einer von 850 Teilnehmern beim 2. Expo Day von STARTUP AUTOBAHN.
Startup Autobahn gilt als eine der größten Innovationsplattformen in Europa im Bereich der Mobilität. Auf einem Expo Day präsentierten 28 gestandene Startups Pilotprojekte aus 100 arbeitsreichen Tagen, die in Zusammenarbeit mit namenhaften Unternehmen wie Daimler, Porsche, Hewlett Packard Enterprise und BASF entstanden sind.


Finale beim Expo Day von STARTUP AUTOBAHN.

Bereits von Beginn an war ein besonderer Flair in der Luft. Und das lag nicht nur an der kostenfreien, startup-liken Verpflegung, sondern an der riesigen Zukunftsfabrik von Area2036 e. V., wo Innovationen und Mobilitätsbegeisterte aufeinander trafen: Gründer, Führungskräfte aus den verschiedenen Unternehmen, Venture Capitalists, Uni-Professoren, Regierungsvertreter, Mentoren und Presse.

Anfangs referierte Sabine Scheunert (VP Digital & IT Mercedes-Benz Cars Marketing & Sales, Daimler) wie wichtig es sei, ein innovatives Ökosystem aufzubauen, um nachhaltig profitabel zu sein, um Kundenwünsche zu antizipieren und um ein Maximum an Komfort und Zeitersparnis zu bieten.
Auch Thilo Koslowski, CEO von Porsche Digital, verdeutlichte in einem kurzen Impulsvortrag welchen hohen Stellenwert die „digitale Renaissance des Automobils“ für Porsche habe.

Das Besondere an der Innovations-Plattform STARTUP AUTOBAHN konnte man sehr schnell feststellen. Die Vielzahl der Partner-Unternehmen macht es für Startups möglich, gleich mehrere Pilotprojekte zu realisieren und wichtiges Feedback zu sammeln. So entsteht aber auf der anderen Seite zwischen den Partner-Unternehmen ein Spirit, den ich als „friendly Competition“ beschreiben würde.

Dann kamen endlich die Pitches zu den Startups und deren Innovationsprojekten. Mit dabei waren viele spannende Themen rund um die Bereiche Virtual Reality, Augmented Reality, der Zukunft der Produktion und Sensorik.
Mich interessierten aber vor allem die drei Kategorien Connectivity, Blockchain und künstliche Intelligenz, da das die Themen sind, mit denen wir uns auch bei trive.me beschäftigen.

Meine persönlichen Highlights:

SUSI und James
Geht es nach den Gründern des Startups SUSI und James, sollen in Zukunft viele Kundenschnittstellen im Support mit Hilfe eines Sprachassistenen bearbeitet werden. Das Framework SUSI und James basiert auf einer künstlichen Intelligenz, die sich Kundenanfragen und die dazugehörigen Experten-Antworten merkt. Je mehr sie zuhört, desto mehr Antworten lernt das Programm und kann somit eigenständig viele Kundenfragen beantworten. Beeindruckend war der gezeigte Beispiel-UseCase der automatischen Beantwortung von Fragen zum Handbuch eines Porsches.

What3Words
What3Words teilt die Welt in Quadrate à 3×3 Meter ein und gibt jedem Quadrat eine eindeutige 3-Wort-Adresse. Für was das gut ist? Mein Büro wird meist schlecht gefunden, da für unser großes Gebäude nur eine postalische Adresse besteht. Hier soll die genauere Angabe von What3Words helfen. Versucht es selbst: Ich sitze im 1. Stock unter der Adresse: ///pfannen.vorher.ohne (http://w3w.co/pfannen.vorher.ohne). Vorgestellte UseCases waren z. B. eine Drohnen-Navigation auf eine Bohrinsel, die keine postalische Adresse besitzt oder ein leichteres Taggen von Gegenständen für die Logistikbranche.

Nach den Präsentationen hatte man die Möglichkeit, beim Abendessen von Swabian Power Food (gebratene Maultauschen), Pulled-Pork-Burgern und weiterem tollen Essen zu netzwerken und sich die ausgestellten Pilotprojekte genauer anzuschauen.

Das dritte Programm ist bereits gestartet. Ich bin auf den nächsten Expo Day in 100 Tagen gespannt.

18. August, 2017|Kategorien: Automotive, Future, Highlight, Trends|0 Kommentare

Über den Autor:

Alexander Süssemilch
Jede Transformation braucht Menschen, die mit Herzblut an eine Sache glauben. Die Lust haben, die den Mut mitbringen mit ihren Ideen nicht nur DEM Megatrend der Automobilindustrie nachzugehen, sondern neue Wege zu finden. So jemand ist Alexander Süssemilch. Seine Schwerpunkte liegen im Bereich Elektronik/Elektrik. Seine Passion im vernetzten Fahren 4.0. Aus diesem Grund kümmert er sich bei uns darum, kontinuierlich neue Ideen zu generieren und diese in echte Mehrwert-Produkte umzusetzen.
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